Mittwoch, 13. Juni 2018

Der letzte Nerv

Der letzte Nerv © by Jonas Vietzke
Das Theater an der Glocksee in Hannover hat wieder eine Prmiere zu bieten am heutigen Abend um 20:00. Es ist eine psychosomatische Projektentwicklung in einer Welt an der Schmerzgrenze.
Wie kommt es, dass immer mehr Menschen unserer Gesellschaft immer öfter »ausbrennen« und sich zurückziehen müssen, um wieder »aufzutanken/aufzuladen«? Wann wurden uns die Akkus eingebaut und wieso machen die meisten so bereitwillig mit beim Energie absaugen und wieder aufladen, anstatt das System generell zu hinterfragen? Ist unsere Welt so »nervtötend« geworden? Aber wohin sollen wir denn dann?

In dieser Projektentwicklung arbeitet das Team vom Theater an der Glocksee zum dritten Mal mit dem Mediziner und Theatermacher Tugsal Mogul zusammen und widmen sich diesmal ihrem aktuellen Geisteszustand: Sie begaben sich in Wellness-Schuppen, psychosomatische Kliniken, Klapsmühlen und Kindergärten, Bewusstseinsschulen und Meditationsklassen auf die humorvolle und tragisch-komische Suche nach Geschichten zum sagenumwobenen letzten Nerv.
Premiere am         13. Juni 2018
Weitere Termine   20. / 27. Juni 2018 + weitere Vorstellungen im September
Beginn                   20 Uhr
Eintritt
                  14 € / 10 € erm.

Ensemble Andrea Casabianchi, Helga Lauenstein, Jonas Vietzke. Regie & Texte Lena Kußmann. In Zusammenarbeit mit Tugsal Mogul. Kostüm Juliane Kalkowski. Bühne Jwan Khalaf, Pauline Knoblauch.

Samstag, 24. Februar 2018

Venedig im Schnee

Die aktuelle Theater Produktion VENEDIG IM SCHNEE, vom Theater Curioso, eine satirische Komödie über das Miteinander als Paar und als Gutmensch, wird nur noch wenige Male aufgeführt. Wer das Stück noch nicht gesehen hat, sollte sich wirklich beeilen und sich die Gelegenheit des Lachmuskeltrainings nicht entgehen lassen!!!

Frankfurt: Stalburg Theater,  DO 08. März und SO 01. April 2018 jeweils um 20 Uhr;  Tickets: www.stalburg.de
Darmstadt: Theater Moller Haus, FR 16. und SA 17. März 2018 jeweils um 20 Uhr; Tickets: www.theatermollerhaus.de

Weitere Infos gibt es auf unserer Website: www.theater-curioso.de

Freitag, 16. Februar 2018

Lassen sie mich durch, ich bin Arzt

(Hannover) Wiederaufnahme wegen des großen Erfolges im Theater an der Glocksee. Es gibt noch drei Termine im Februar für das Stück "Lassen sie mich durch, ich bin Arzt" Drei leidenschaftliche Ärzte, drei Schicksale, drei unerwartete Wendungen: eine junge Kinderärztin, ein junger Anästhesist und eine erfahrene Psychiaterin zeigen einen Klinikalltag, der aus ständiger Überlastung besteht. Sie hetzen von Visite zu Visite, therapieren ihre Patienten nach bestem Wissen und Gewissen, retten Leben, verlieren Kämpfe – und stehen nicht nur ständig zur Verfügung, sondern auch unter ständigem Überdruck. Aber kapitulieren, das tun sie nicht, auch nicht während einer 98-Stunden-Woche, und erst recht nicht vor medizinischen Aufgaben. Weil sie für ihren Beruf brennen, verbrennen sie fast. Privatleben Fehlanzeige, die Medizin ist ihnen alles. Doch hinter all der Fachkompetenz aus Diagnosen, Anamnesen und EKG-Telemetrie treten drei individuelle Fälle hervor, differenzierte Charaktere, die mehr als nur ein Geheimnis verbergen...
Inspiriert von wahren Geschichten aus der Klinik untersucht das Team um den Anästhesisten und Theatermacher Tuğsal Moğul in einem medizinischen Theaterabend Identitäten und ihre Nebenwirkungen.

Februartermine: 21., 23. und 24. Februar 2018

Freitag, 9. Februar 2018

Ausstellungseröffnung in der Wallerie

(Bremen)In der neuen Ausstellung ab dem 01.März 2018 um 19:00 zeigt die Galerie Wallerie vermeintlich Kleines, das gross dargestellt ist. Titel der Ausstellung: Kleines gross. Sie ist das aktuelle Ergebnis der Weiterentwicklung zweier Werkserien der Bremer Künstlerin Delia Nordhaus. Sie spielt in ihren Arbeiten mit den Dimensionen, Sichtweisen und Ansichten von Raum und Leben.
Farbstarke Acrylbilder treffen auf Objekte. Übergroße, fotorealistisch dargestellte Insekten treffen auf kleine Kopfplastiken

Dienstag, 12. Januar 2016

Gut gegen Nordwind

Theater Curioso beginnt das neue Jahr am 15. + 16. Januar 2016 jeweils um 20:00 mit dem Publikumsknüller „Gut gegen Nordwind“ im Theater Moller Haus, 64283 Darmstadt. Theater Moller Haus

Donnerstag, 7. Januar 2016

"Tristan und ISOLDE ... auf Spurensuche im Südatlantik".

(Bremen) Auf Anregung von Prof. Dr. Wefer, Haus der Wissenschaft/Bremen,
zeigt HIlke Leu erneut ihre, im Anschluss an die Expeditionsteilnahme im Jahr 2012 erarbeitete Ausstellung "MSM 24", jetzt unter dem Titel "Tristan und ISOLDE ... auf Spurensuche im Südatlantik". Zu sehen sind Drucke, Zeichnungen & Texte.

Die Ausstellung wird am Dienstag, dem 19.01.2016, um 17 Uhr im Haus der Wissenschaft in Bremen eröffnet. Die Ausstellung wird dort bis zum 31. März zu sehen sein. 

Montag, 4. Januar 2016

Cecilia Edefalk - Bremerhaven 1996 - 1997

Ein Raum für Cecilia Edefalk im Kunstmuseum Bremerhaven. Eröffnung ist am 16.1.2016, um 16:00. 

Foto von Kai Kähler 2013
Die Region zwischen Weser und Elbe ist nicht nur die Herkunftsregion vieler bildender Künstlerinnen und Künstler, sondern auch temporäre Heimat namhafter Kunstschaffender aus dem Ausland. Zu ihnen gehörte die 1954 geborene schwedische Künstlerin Cecilia Edefalk. Als Stipendiatin des Vereins Kunst & Nutzen lebte sie 1996/97 für ein Jahr in Bremerhaven. Es war ein Aufenthalt, der zu den produktivsten ihrer künstlerischen Laufbahn zählte und der sich nachhaltig in ihrem Oeuvre niederschlug.

Große Bekanntheit erlangte die Künstlerin kurz vor ihrem Stipendium in Bremerhaven durch die Beteiligung an den Ausstellungen Szenenwechsel VIII, XI und XII, die von Jean Christophe Ammann im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt gezeigt worden waren. Insbesondere ihr vierteiliger Gemäldezyklus In the painting the painting (1995/96) erfuhr größere Aufmerksamkeit, in dem die Künstlerin in distanzierter Weise um jeweils 90° gedreht als immer gleiches Motiv den hochemotionalen Akt eines kopulierenden Paares dargestellt hat.

Die analytische Darstellungsweise findet sich auch in den Werkgruppen wieder, die anschließend in Bremerhaven entstanden oder hier ihren Ausgang nahmen. Zu diesen Werkgruppen gehört eine Serie von Aquarellen unter dem deutschen Titel Meeresbusen, deren Farben von der Künstlerin mit Wasser aus den Hafenbecken von Bremerhaven und der Lagune von Venedig angemischt worden waren, wo die Serie 1997 im Beiprogramm der Biennale von Venedig gezeigt wurde. In Bremerhaven begann Cecilia Edefalk ferner mit Gemälden der Serie At the moment untitled, denen die Filme von Oliver Hardy und Stan Laurel zu Grunde liegen. Auf einen Fahrradunfall ging schließlich der umfangreiche Werkkomplex White Within zurück, der Gemälde in verschiedenen Größen sowie fotografisches Begleitmaterial umfasst. Zudem entstanden in Bremerhaven anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kabinetts für aktuelle Kunst im Kontext ihrer eigenen Ausstellung in diesem weltbekannten Ausstellungsraum eine Reihe von Zeichnungen und Aquarellen. 

Unter dem Titel Bremerhaven 1996 – 1997 widmet das Kunstmuseum Cecilia Edefalk nun einen eigenen Raum mit einer Auswahl von Werken, die auf ihren Aufenthalt vor zwei Jahrzehnten zurückgehen.